Kritiken

Mit blitzsauberer Intonation und höchster Spielkultur ist dem Ensemble Metamorphosen Berlin ein meisterhaftes Tschaikowsky-Album gelungen. Wolfgang Emanuel Schmidt, der als Cellist noch einige Klavierstücke Tschaikowskys in eigenen Bearbeitungen beisteuert, hält seine Musiker zu hochdifferenziertem, detailgenauem Spiel an. So klischeefrei und delikat, dabei so zündend und sinnlich hat man Tschaikowsky lange nicht mehr gehört!
"berauschende, mitunter sogar rauschafte Tschaikowsky -Lesart, beseelt und erfrischend, opulente Klanglichkeit, packende dynamische Gestaltung, echtes Empfinden, lustvolle Spielfreude, höchstes Lob“ Künstlerische Qualität 10 Punkte...

Fonoforum:

„Enthusiasmus … 150% Identifikation … Konsequent und kompromisslos….Tonschönheit und Klangkultur…derart detailliert abgestuft werden Kontraste in dieser Musik selten realisiert"
Unter Schmidts Leitung legt „Metamorphosen Berlin“ ein emotional packendes Bekenntnis zur Ausdruckstiefe der Musik Tschaikowskys ab. Kraftvoll und mit viel Elan wird hier musiziert, ohne dass die Eleganz der Kompositionen vernachlässigt würde…. Ein überzeugendes Bekenntnis zu Tschaikowsky und der Schönheit und Ausdruckstiefe seiner Musik“
Das Orchester
CD der Woche Kulturradio des RBB: Tschaikowsky und "Metamorphosen Berlin" – das passt. Ganz hervorragend.
good sound… exuberant, vivid colors, energetic crisp, delicacy joyous, masterclass in expressive lithe melodic playing, vigorously…
„outstanding album“ …“ This is an album no lover of high quality, romantic orchestral music should miss“
„Schmidt again encourages long-breathed phrasing in the elegiac „Adagio cantabile“, unusually reverting to the work’s sext origins in giving theme to solo violin, Viola and cello. Indira Koch (leader) caresses her solo line while Andreas Willwohl (viola) and Janina Rugh (cello) turn it into a trio of immense beauty and repose… In the shorter numbers Schmidt leads a wistful Valse sentimental, while October from the Seasons particularly suits the cello spotlight, his glowing tone warm and inviting…
Beste Berlin CDs 2015 von Kai Luehrs-Kaiser am 8.12.2015
Kulturradio des RBB
10 von 10 Punkten bei künstlerische Qualität
CD der Woche beim Kulturradio des RBB (Oktober und Dezember 2015)
„Ästhet am Cello…..“Inspiration" - da ist Geist im Spiel. Ein hehrer Anspruch. Auf dieser gleichnamigen Sony-CD wird er eingelöst… leistungsstarke Kammerorchester….sehr ästhetischer, beseelter Streicherklang, was auch für Schmidts Cellokunst gilt…. Und die Inspiration? Sie ist da und stets greifbar. Etwa in der Zärtlichkeit, mit der Dvoraks Larghetto erklingt. In der Streichereleganz, im Schmelz. Diesem erstklassigen Ensemble hört man mit Wonne zu. Erst recht seinem Leiter."
„Nomen est omen:Schmidts Streicherensemble Metamorphosen Berlin zeigt sich nicht nur wandlungsfähig, sondern tönt höchst inspiriert.So wie der virtuose Spiritus rector"
concerti
„So sauber und geschmeidig,so klangschön und doch immer auch eloquent und voller spontaner Bewegung spielt nicht jedes Streichorchester…In den Serenaden zeigt Schmidt als Dirigent viel Gespür für einen äußerst feinen nuancierten klang, dessen Transparenz ebenfalls aufhorchen läßt"
„Die träumerische, von Inspiration gespickte Musik der drei Komponisten, ergibt in der Interpretation von Metamorphosen Berlin ein genußvolles Klangereignis, das den Hörer sobald nicht loslassen wird.
Rhein-Main Magazin 2015
„Der Streicherklang des Ensembles bleibt immer transparent und erhält auch in den emphatischen Momenten keine plumpe Schwere, sondern bleibt schwebend, licht und auch in den tiefen Registern hell.
Musik & Theater
„Josef Suk's Serenade for strings is still cast in the role of Cinderella to the more popular works of that title by Tchaikovsky and Dvorak, which seems particularly unjust when heard in such a persuasive performance as here.It comes from a new name on the international stage, Metamorphosen Berlin, formed by its conductor Wolfgang Emanuel Schmidt. It produces a warm, full sound for the long, flowing melodies that run through the first and third movements of the Suk, and is equally persuasive in the heater-skelter finale. Open textures, allowing much inner detail to emerge, are the hallmark of Schmidt’s ideally paced performance of Dvorak’s Serenade. Schmidt becomes the eloquent cello soloist in his arrangement of Suk’s love song. His honeyed tone and impeccable intonation enhancing a group of three modest salon pieces by Victor Herbert, the second a particularly delightful „Punchinello“.
Strad Magazine Dec 2015
…beseelter Streicherklang…Und die Inspiration? Sie ist da und stets greifbar. Etwa in der Zärtlichkeit, mit der Dvoraks “Larghetto” erklingt. In der Streichereleganz, im Schmelz. Diesem erstklassigen Ensemble hört man mit Wonne zu.
Badische Zeitung, Johannes Adam, 29.8.2015
…Die Musiker spielen voller Leidenschaft und mit großartiger Verve, so dass diese Musik
nachhaltig im Gedächtnis bleibt. Sie ist einfach wunderschön…
http://www.klassik-heute.de, Guido Krawinkel 8.10.2015

Im Jahr 2015 produzierten Florian Goldberg und Heike Tauch ein Hörspiel mit dem Titel „Metamorphosen“ für Deutschlandradio Kultur.