Artictic director

Indira Koch

Indira Koch erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren bei Ihrer Mutter und gewann bereits wenige Jahre später ihre ersten Jugendmusikpreise in Deutschland und der Schweiz. 1989 begann sie mit ihrem Studium an der Menuhin Academy in Gstaad bei Alberto Lysy und setzte ihre Studien fort am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Aaron Rosand und an der Juilliard School in New York bei Robert Mann, dem Primarius des Juilliard Quartetts. Darüber hinaus erhielt Indira Koch wertvolle Impulse durch Meisterkurse bei bedeutenden Künstlern wie Igor Oistrach, Yehudi Menuhin, Miriam Fried, Franco Gulli, Rainer Kussmaul und Josef Silberstein.

Schon während ihres Studiums machte Indira Koch bei zahlreichen internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam: So wurde ihr unter anderem der erste Preis beim Internationalen Violinwettbewerb “Citta di Stresa" in Italien verliehen. 1997 gewann die den begehrten Artist International Award in New York. Dieser Erfolg war mit einem von der internationalen Presse hochgelobten Debütkonzert in Carnegie’s Weill Recital Hall in New York verbunden. Konzertreisen führten Indira Koch durch Europa, Indien, Japan sowie Nord- und Südamerika.

Als Solistin gastierte sie u.a. bei den Hamburger Symphonikern, der Litauischen Kammerorchester, dem Canberra Symphony Orchestra, dem INSO Lviv oder der Rumänischen Staatsphilharmonie unter Dirigenten wie Nicholas Milton oder Saulius Sondeckis. Regelmäßig ist sie Gast bei bedeutenden Festivals wie dem Australian Festival of Chamber Music oder dem Sangat Festival in Bombay, Indien. Sie ist Stellvertretende Konzertmeisterin an der Deutschen Oper Berlin.

Indira Koch ist Mitglied des Gropius Quartetts und spielt auf einer Violine von J.B. Guadagnini.